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Ein Muffin-Rezept, das sich wunderbar für alle abwandeln lässt

Dienstag, 17. Februar 2015 - in Rezepte

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Backen ist herrlich und macht Spaß. Doch kaum gibt es besondere Wünsche, beispielsweise bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten, sehen viele nur Fragezeichen. Egal ob Diabetiker, Histamin-Intoleranter, Fruktose-Sensibler oder bei einer Laktose-Unverträglichkeit. Dieses Muffin-Rezept lässt sich für alle abwandeln. Keiner muss verzichten!


Zunächst gibt es das Grundrezept mit der entsprechenden Zubereitung. Darunter werde ich dann erklären, was bei speziellen Bedürfnissen verändert werden kann.

 

Grundrezept für Mohn-Muffins

 

Zutaten:

 

50 g zimmerwarme Butter
2 Eier
50 g Zucker
4 EL Milch
125 g Dinkel-Mehl (Type 630 oder 1050)
1 TL Backpulver
3 TL gemahlenen Mohn

 

6 Backförmchen aus Papier oder Silikon für Muffins

 

Zubereitung:

 

Geben Sie Butter, Eier, Zucker und Milch in eine Rührschüssel und schlagen die Masse mit dem Rührgerät oder dem Schneebesen cremig auf.
Das Mehl wird in einer separaten Schüssel mit dem Backpulver und dem gemahlenen Mohn vermischt und nach und nach unter die Masse gerührt. Der Teig sollte hierbei nicht zu fest sein, damit er gut in die Muffin-Formen gegeben werden kann.
Anschließend wird der Teig auf die Muffin-Förmchen aufgeteilt und backt im Ofen etwa 20 Minuten. An der Bräunung der Oberfläche sehen Sie, wann die Kuchen gar sind. Auf einem Kuchengitter können die Muffins abkühlen.

 

Alternativen

 

Sollten Sie Diabetiker sein, bitte ich Sie zu beachten, dass ein Muffin etwa 2,5 BE hat. Hierbei habe ich das Grundrezept mit dem Mohn berechnet.
Verwenden Sie nur frisch gemahlenen Mohn und keine fertigen Mohn-Mischungen, da hier oftmals Zucker zugesetzt ist.
Um Zucker einzusparen, kann bei Diabetes alternativ Stevia verwendet werden. Dann hat ein Muffin nur noch 1,5 BE, da die Kohlenhydrate vom Zucker wegfallen.
Wählen Sie beim Mehl eher die Variante Dinkelmehl Type 1050, da hier mehr Ballaststoffe enthalten sind, die dem Blutzucker zugutekommen.

 

Sie haben eine Histamin-Intoleranz und wollten das Rezept ausprobieren? Das Grundrezept kann einfach verwendet werden.
Gemahlener Mohn ist eine gute Alternative zu den oftmals unverträglichen Nüssen bei einer Histaminintoleranz. Achten Sie beim Kauf auf frisch gemahlenen Mohn. Fertige Mischungen sind nicht geeignet, da sie oftmals mit Konservierungsstoffen, wie beispielsweise unverträglicher Sorbinsäure, versetzt sind.
Sollten die Muffins nicht an einem Tag aufgebraucht werden, empfiehlt es sich, die übrigen Küchlein einzufrieren. Für ein Kaffeekränzchen können sie ganz einfach in der Mikrowelle aufgetaut werden.

 

Wer keine Fruktose verträgt, muss nicht auf den Muffin-Spaß verzichten. Mit den richtigen Alternativen kann erfolgreich gebacken werden. Als Ersatz zum Zucker bietet sich Traubenzucker bei einer Fruktosemalabsorption an. Je nach Vorliebe muss mit der Menge experimentiert werden. Bei diesem Rezept dürften 3-4 Teelöffel ausreichend sein. Da Backwaren mit Traubenzucker im Ofen sehr schnell bräunen, sollten die Muffins bei Bedarf mit Aluminiumfolie abgedeckt werden, damit sie innen gar werden und außen nicht verbrennen.
Fruktosefreier Reissirup ist ebenfalls eine Variante, die genutzt werden kann. Mohn wird erfahrungsgemäß gut vertragen und kann in der angegebenen Menge verwendet werden. Da er viele Ballaststoffe enthält, sollten Sie nicht zu viele Muffins auf einmal essen.
Beim Dinkelmehl empfehle ich Ihnen Type 630, da es nicht zu viele Ballaststoffe enthält und erfahrungsgemäß gut verträglich ist.
Da die Verträglichkeit bei der Fruktoseintoleranz sehr individuell ist, müssen Sie selbst austesten, welche Zutaten in welchen Mengen von Ihnen vertragen werden.

 

Bei der Laktose-Intoleranz wird der Milchzucker nicht vertragen. Beim Grundrezept kann die Butter durch Vollfettmargarine oder eine laktosefreie Butter ausgetauscht werden. Bei der Milch können die laktosefreie Variante oder pflanzliche Milch-Ersatz-Drinks verwendet werden. Je nach Vorliebe und Verträglichkeit ist das Austauschen bei einer Laktoseintoleranz Ihnen überlassen.

 

Sie sehen, dass ein Rezept vielfältig abgewandelt werden kann. Auch bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit ist das kein Problem. Keiner muss auf das Backen verzichten! Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie gerne Kontakt zu mir aufnehmen.

 

Text und Bild von Katharina Rau

 

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