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Was steckt hinter dem neuen Trend Inulin?

Sonntag, 10. Januar 2016 - in Ernährung

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Inulin wird im Zusammenhang mit dem Thema Darmgesundheit immer wieder erwähnt. Doch was genau ist Inulin? Und braucht man es wirklich als Pulver um es zusätzlich unter Speisen zu geben? Ich gebe Ihnen in meinem Blogartikel Infos zu dem Thema!

 

 

 


Was ist Inulin?

 

Inulin ist ein Mehrfachzucker, der aus mehreren Fruktosemolekülen besteht. Der wasserlösliche Ballaststoff ist ein idealer Nährstoff für die guten Darmbakterien. Diabetiker sollen von Inulin als Ballaststoffträger profitieren, da er den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen soll.

Bei einer Fruktoseunverträglichkeit ist dieser Ballaststoff nicht empfehlenswert.

 

Wo kommt Inulin vor?

 

Lebensmittel wie beispielsweise Chicorée, Topinambur, gewöhnlicher Löwenzahn, Artischocke, Pastinake und Schwarzwurzel haben einen hohen Gehalt an Inulin.

Um die guten Darmbakterien zu fördern, sollten die genannten Lebensmittel hin und wieder auf dem Speiseplan stehen.

 

Wie bringe ich Inulin in meinem Speiseplan unter?

 

Um die guten Darmbakterien zu unterstützen, können inulinhaltige Lebensmittel vielfältig in die Ernährung eingebaut werden.

Sollten Sie bisher eher wenig Ballaststoffe zu sich genommen haben, ist eine langsame Steigerung zu empfehlen, da ein zu viel Blähungen oder Verdauungsbeschwerden verursachen kann.

Chicorée eignet sich hervorragend als Salat. Die Rohkost kann mit Mandarinen, Joghurtdip, Apfel oder Sellerie verfeinert werden. Auch mit frischer oder getrockneter Physalis schmeckt das Gemüse lecker. Wenn Sie das Gemüse garen möchten, empfiehlt sich gefüllter Chicorée. Dieser kann nach Belieben auch überbacken werden. Als Gemüsebeilage kann Chicorée gedünstet oder leicht gebraten werden.

Topinambur kann wie Kartoffeln verwendet werden. Leckere Puffer, Gemüsesuppen und auch gestampft kann Topinambur die warmen Mahlzeiten bereichern. Erntezeit der Knollen ist Herbst/Winter, sodass das Gemüse nicht das ganze Jahr über erhältlich ist.

Gewöhnlicher Löwenzahn enthält neben Inulin auch Bitterstoffe, die der Gesundheit zugutekommen. Junge Blätter können als Salat, beispielsweise mit Gänseblümchen, Äpfeln und Gurke genossen werden. Auch als grüner Smoothie ist der Löwenzahn beliebt.

Artischocken enthalten neben Inulin ebenfalls wertvolle Bitterstoffe und zählen zu den beliebten mediterranen Gemüsesorten. Als Antipasti oder frisch gekocht und die essbaren Teile genossen ist das Gemüse empfehlenswert.

Pastinaken ähneln der Petersilienwurzel und können wie Möhren verwendet werden. In Breien, Suppen, Püree oder als Gemüsebeilage überzeugt die Pastinake mit ihrem leicht süßlichen Aroma. Auch Gemüsemuffins und Aufläufe lassen sich mit Pastinaken backen.

Schwarzwurzeln werden wie Spargel verwendet. Erhältlich ist das Gemüse im Herbst, Winter und Frühling. Zum Schälen empfehlen sich Handschuhe, damit die Hände nicht verfärbt werden. Schwarzwurzeln können wie Spargel roh als Salat verwendet werden und schmecken gut als Suppe oder Gemüsebeilage.

 

Wo wird Inulin in Nahrungsmitteln zugesetzt?

 

Inulin wird in Milchprodukten und Salatsoßen eingesetzt, um beispielsweise den Fettanteil zu senken und die Konsistenz zu verbessern. Zudem hat der Ballaststoff eine präbiotische Wirkung und wird in Joghurt und Frischkäse verwendet.

In vegetarischen und veganen Fleisch-, Wurst- und Käseersatzprodukten wird Inulin für die Textur eingesetzt, da es Wasser binden kann.

Ballaststoffreiche Getreideriegel haben auch oftmals einen Inulinanteil.

Neben Backwaren können auch süße und herzhafte Brotaufstriche den Ballaststoff enthalten.

 

Neuer Trend: Inulinpulver

 

Um Speisen mit Ballaststoffen anzureichen, wird Inulinpulver in Reformhäusern und Bioläden angeboten. Meistens wird der Ballaststoff hierbei aus Chicorée oder Topinambur gewonnen. Das Ballaststoff-Pulver kann für Smoothies, Getränke, Salate, Suppen und vielen weitere Speisen verwendet werden, um den Körper mit ausreichend Ballaststoffen und gutem Bakterienfutter zu versorgen. Hierbei wird mit einer kleinen Menge begonnen und nach und nach langsam gesteigert. Täglich können bis maximal zehn Gramm Inulinpulver verwendet werden.

Meiner Meinung nach ist es nicht notwendig, zusätzlich Inulinpulver zu verwenden. Eher sollten inulinhaltige Lebensmittel in den Speiseplan mit eingebunden werden. So lässt sich die Darmflora am einfachsten unterstützen.

 

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei einer darmgesunden und abwechslungsreichen Ernährung!

 

Bild und Text von Katharina Rau

 

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